
Die Osteoporose beruht auf einer stark negativen Knochenbilanz. Es kommt zum Substanzverlust, d. h. Minderung des Knochenmineralgehaltes und Zerstörung der Knochenarchitektur. Daraus resultiert das erhöhte Frakturrisiko.
Das Hockermodell macht die Bedeutung der Mikroarchitektur für
die Festigkeit des Knochens gut verständlich.
Eine Abnahme der Querverstrebungen zwischen den Hockerbeinen führt
zur drastischen Reduktion der Hockerbelastbarkeit.
Bei der Osteoporose kommt es zu einer Abnahme der horizontalen
Querverbindungen (Trabekel) im Knochengefüge. Aus dieser
verminderten Vernetzung zwischen den vertikalen Trabekeln
resultiert (analog zum Hockermodell) eine dramatische Reduktion der
Trabekelfestigkeit, der Knochen frakturiert.
Bereits eine geringe Zunahme der Knochenmasse durch geeignete Therapie führt zur Verbesserung der knöchernen Mikrostruktur und dadurch zur Minderung des Frakturrisikos.
Die Behandlung und stationäre Rehabilitation einer Osteoporose
ist immer individuell,
in enger Absprache zwischen Patient / Arzt und Therapeut zu
gestalten.
Bei Fragen zur Osteoporose stehen wir jederzeit gern unter
der
Tel.-Nr. 05652/55-821
oder besser per Mail (Orthopaedie@reha-klinik.de)
zur Verfügung
Ihre
Dr. P. Brückner
Fachärztin für Orthopädie,
Fachärztin für Physikalische und
Rehabilitative Medizin,
Neuraltherapie, Akupunktur, Chirotherapie, Sportmedizin
- Chefärztin der Orthopädischen Abteilung -
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Aktualisiert am 18.12.2009