
Die Osteoporose stellt eine der wichtigsten Rückenschmerzursachen dar.
Die vorliegenden Ausführungen sollen Grundwissen über das klinische Bild der Osteoporose, deren Ursachen und Möglichkeiten zur Verhinderung und Behandlung vermitteln.
Oft rückt eine Erkrankung erst dann in das zentrale Scheinwerferlicht der Aufmerksamkeit, wenn man selbst, ein Familienmitglied oder ein Freund betroffen ist.
Ein junger Mensch kann sich erfahrungsgemäß schwer vorstellen, jemals an einer Osteoporose zu erkranken. Auch im fortgeschrittenen Alter hört man Argumente wie: "Das kann mir nicht passieren, ich habe doch noch niemals Probleme mit meinen Knochen gehabt." Und genau das ist das Problem. Die Osteoporose ist eine heimtückische Erkrankung, da sie vom Betroffenen anfangs unbemerkt, langsam und stetig, am Knochen nagt, bis schließlich, ohne dass ein adäquates Trauma vorliegen würde, die erste Fraktur entsteht und damit die Erkrankung demaskiert wird.
Man braucht keine modernen Lehrbücher aufzuschlagen, um mit der Osteoporose konfrontiert zu werden.
Maler vieler Zeitepochen haben als gute Beobachter osteoporosekranke Frauen, aber auch Männer dargestellt, z. B. Klimt und Spitzweg.
Die drei Generationen
Auf dem obigen Klimt-Gemälde aus dem Jahre 1905 ist das typische Erscheinungsbild einer osteoporosekranken Frau mit vermehrtem Rundrücken, vermehrtem Hohlkreuz, vorgewölbtem Leib und dem optischen Eindruck, als habe sich der Oberkörper dem Beckengürtel angenähert, lehrbuchmäßig zu erkennen.An Osteoporose kann jeder Mensch erkranken, unabhängig von Geschlecht und Alter.
Meistens beschreibt man die Osteoporose der Frau, aber 25 % aller Osteoporosefälle und Frakturen treten bereits beim Mann auf und auch Kinder sind nicht verschont.
Osteoporose stellt heutzutage eine globale Volkskrankheit dar, obwohl sie durch korrekte Behandlung und Vorbeugung häufig vermieden werden könnte.
Dementsprechend hat die Weltgesundheitsorganisation die Osteoporose zum zweitschwersten Gesundheitsproblem, neben den Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erklärt.
Folgende Zahlen spiegeln die Größenordnung wieder:
Die Behandlung und stationäre Rehabilitation einer Osteoporose
ist immer individuell,
in enger Absprache zwischen Patient / Arzt und Therapeut zu
gestalten.
Bei Fragen zur Osteoporose stehen wir jederzeit gern unter
der
Tel.-Nr. 05652/55-821
oder besser per Mail (Orthopaedie@reha-klinik.de)
zur Verfügung
Ihre
Dr. P. Brückner
Fachärztin für Orthopädie,
Fachärztin für Physikalische und
Rehabilitative Medizin,
Neuraltherapie, Akupunktur, Chirotherapie, Sportmedizin
- Chefärztin der Orthopädischen Abteilung -
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Aktualisiert am 18.12.2009