Die Klinik im Pressespiegel, eine Übersicht: Die Psyche spielt eine große Rolle Der Psychologe Jürgen K. Baum leitet den Bereich Verhaltensmedizin / Psychotherapie an der Reha-Klinik Hoher Meissner in Bad Sooden-Allendorf. (Schrot & Korn , bio verlag gmbh 9.10.2008) Nicht nur die Lage ist top (HNA vom 10.09.2008) Noch ist Heilung unmöglich (HNA vom 23.04.2008) Reha ist die Basis (HNA, 02. April 2008), Bad Sooden-Allendorf.
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Krämpfe und schiefer Hals

Experten und Betroffene tauschten Erfahrungen über die Krankheit Dystonie aus

(HNA vom 20. Juni 2006)

Bad Sooden-Allendorf. Schuss und - Tor! Die Beweglichkeit und fantastische Körperkontrolle von Klose, Ronaldinho und Co erscheint uns Fernseh-Fußball-WM-Fans normal. Auch das schlichte Drehen unseres Kopfes oder das Schreiben eines Textes. Für Menschen mit einer Dystonie aber sind diese einfachen Dinge oft eine Qual. Ihre Muskeln verkrampfen, Bewegungen erstarren. Die Krankheit war Thema eines Symposiums in der Klinik Hoher Meissner.

65 Betroffene, Ärzte, Physio- und Ergotherapeuten trafen sich, um über die Funktionsstörungen und Therapiemöglichkeiten zu sprechen, neue Anregungen für die Behandlung von Dystonie-Patienten mitzunehmen. Veranstalter war die Deutsche Dystonie-Gesellschaft (DGG) und Klinik Hoher Meissner.

Krankheit hat 100 Gesichter
Dystonie hat viele Gesichter, Dr. Dirk Dressler, Oberarzt in der Neurologie der Universitätsklinik Rostock, berichtete von den mehr als 100 verschiedenen Erscheinungsarten der Erkrankung wie Schiefhals, Verkrampfungen von Gesichts- oder Armmuskulatur. Dressler schilderte auch die Resultate der Behandlung mit Botulinum-Toxin, die seit Mitte der 90er Jahre die Therapie verbessert hat. Vollständig aber lassen sich weder Verkrampfungen noch Schmerzen bei den Patienten beeinflussen, berichtete Dressler, der in Bad Sooden-Allendorf aufgewachsen ist.

Patienten berichten
Eindrucksvoll waren die Beiträge der Betroffenen. Brigitte Schwerr, Leiterin einer Selbsthilfegruppe in Ulm, und Harald Gorr aus dem Vorstand der Deutschen Dystonie-Gesellschaft schilderten ihren oft langen Weg zur Diagnose, die oft unklar ist, und die Schwierigkeiten, den Alltag zu bewältigen, der oft gekennzeichnet ist vom Arbeitsplatzverlust, Angststörungen, Depressionen.

Die Erkrankung wird zu dem nicht selten, was den Betroffenen zu schaffen, als psychisch bedingt angesehen - es ist aber eine organische Erkrankung.

Dr. Carsten Schröter, Chefarzt der Neurologischen Abteilung in der Klinik Hoher Meissner, berichtete über die Rehabilitation. Speziell über den Einsatz von Physio- und Ergotherapie referierte Dr. Götz Dreiss, Beiratsmitglied der Deutschen Dystonie-Gesellschaft. (tko).

Informationen über die Erkrankung Dystonie und die Selbsthilfegesellschaft gibt es im Internet auf der folgenden Homepage: www.dystonie.de






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